Pressemitteilung

9. Januar 2020

Entschuldung sichert Kultur im ländlichen Raum

Dachverband der Gastspieltheater begrüßt Vorschlag zur Entlastung der Kommunen

Die Überlegungen des Bundesfinanzministers zur Entlastung überschuldeter Kommunen in Deutschland werden von der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V. (INTHEGA) begrüßt. INTHEGA-Präsidentin Dorothee Starke: “Viele Städte und Gemeinden können dringend anstehende Renovierungen und Modernisierungen ihrer Theater und Veranstaltungshäuser seit Jahren nicht vornehmen, da die Haushalte keine Kapazitäten dafür haben. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund erheblich gestiegener Kosten für den Brandschutz dramatisch und führt mittelfristig in einigen Kommunen zu Schließungen von Theatern, Stadthallen und Kulturhäusern. Eine Entlastung der Kommunen durch Entschuldung würde diese in die Lage versetzen, die kulturelle Infrastruktur gerade auch im ländlichen Raum aufrecht zu erhalten.”

Die INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.) ist ein Ver­band mit rund 400 Mitgliedsstädten im gesamten deutschsprachigen Raum. Ihre Mitglieder sind Städte und Gemeinden, die eigene Gastspielprogramme ohne eigenes Theaterensemble veranstalten. Der Verband wurde 1980 mit dem Ziel gegründet, die Kulturarbeit abseits der Metropolen zu stärken.