Angepasste Corona-Strategie von Bund und Ländern

4. März 2021

210303_BundLänderÜbersicht_tw (002) -Mit einem Stufenplan schlagen Bund und Länder als Ergebnis ihrer Sitzung vom 03.03.2021 einen neuen Weg im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein. In einem vierten Öffnungsschritt wird dabei die Öffnung von Theatern sowie Konzert- und Opernhäusern unter Bedingungen in Aussicht gestellt: Die Siebentagesinzidenz muss 14 Tage nach dem Inkrafttreten des dritten Öffnungsschritts stabil bei weniger als 50 Neuinfektionen liegen. Bleibt oder sinkt die Siebentagesinzidenz unter der Marke von 100 Neuinfektionen, darf 14 Tage nach dem dritten Öffnungsschritt die Außengastronomie mit vorheriger Terminbuchung, Dokumentation und Kontaktnachverfolgung öffnen. Bei Tischen mit Personen aus mehreren Hausständen ist ein tagesaktueller Test erforderlich. Die Testpflicht gilt in diesem Fall auch für Kulturbetriebe und den Sport.

INTHEGA-Präsidentin Dorothee Starke begrüßt die Inaussichtstellung der Öffnung von Kultureinrichtungen, macht aber deutlich, dass mit den neuesten Entscheidungen den Gastspieltheatern in keiner Weise geholfen ist: “Die von den regionalen Inzidenzzahlen abhängige Dezentralisierung der Entscheidungen stellt das Gastspielsystem vor unlösbare Herausforderungen. Um logistisch und finanziell realisierbar zu sein, werden die Aufführungen der Tourneetheater an den zahlreichen Gastspielhäusern in sinnvoll aufeinanderfolgenden Etappen geplant. Mit der aktuellen Entscheidung ist von einem „Öffnungsflickenteppich“ auszugehen, der die sorgfältig geplanten Touren zerschlägt und die Wiederaufnahme des Gastspielwesens nahezu unmöglich macht.”

(C) Foto: Bundesregierung